GALERIE MIKLAUTZ

ANTIQUITÄTEN UND KOSTBARKEITEN

ELKE MAIER

„ge-spannt“

Ausstellungseröffnung am FR, 10. Mai 2019, 19 Uhr, zu sehen bis 12. Oktober, werktags von 10.00 bis 13.00 und 15.00 bis 18.00 Uhr


Margarete Miklautz lädt im Sommer 2019 Elke Maier in ihre Galerie Alte & Neue Kunst. Die Künstlerin ist über die Grenzen hinaus ob ihrer Rauminterventionen aus feinsten weißen Garnfäden bekannt und anerkannt: so realisiert sie seit Jahrzehnten künstlerische Installationen in öffentlichen Räumen wie dem Wiener Stephansdom, der Kollegienkirche Salzburg, dem Innsbrucker Dom, dem Neumünster Würzburg oder dem Kelag-Schaukraftwerk Forstsee. Dabei gelingt es der Künstlerin mit einem Minimum an Material und Gewicht ein Maximum an Volumen zu erzeugen und gewaltige Dimensionen zu bewältigen. Elke Maier, die an der Akademie der Bildenden Künste in München Malerei studiert hat, und seit 1996 in Gmünd lebt, soll mit einer Auftragsarbeit im gotischen Gewölbe der Galerie Miklautz in unsere Künstlerstadt heimgeholt werden. In kontinuierlichem Dialog mit dem mittelalterlichen Ambiente und seinem vorgegebenen Interieur verwandelt die Künstlerin die Galerie in ein lichtfadendurchflutetes Gesamtkunstwerk, das noch die prozessuale Bewegung seiner Entstehung erkennen lässt. Wir dürfen „ge-spannt“ sein!

Elke Maier, geb. 1965 in Bayern, von 1986-93 Studium der Malerei und Grafik an der Akademie der bildenden Künste in München, 1996-98 Studium der Psychologie an der Universität in  Klagenfurt, seit 2001 als als freischaffende Künstlerin tätig; Ständiges Atelier im KlostergARTen Millstatt; zahlreiche Einzelausstellungen, Rauminstallationen und Land Art Projekte im In- und Ausland. Mit dieser Auftragsarbeit im gotischen Gewölbe der galerie Miklautz soll sie in die Künstlerstadt "heimgeholt" werden.


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JAHRESRÜCKBLICK 2018

„Irritationen“

Vernissage: MI, 9. Mai 2017, 19 Uhr; zu sehen bis 13. Oktober 2018
 

Die Galerie Miklautz, Alte & Neue Kunst, hat es sich zur Aufgabe gemacht, ehemaligen Gastkünstlerinnen und Gastkünstlern der Kulturinitiative Gmünd Raum für neue, aktuelle Präsentationen zu bieten. Nach den erfolgreichen Themenausstellungen der beiden letzten Jahre steht 2018 das Thema „Irritation in der Kunst“ im Mittelpunkt der Jahresausstellung in den wunderschönen gotischen Räumlichkeiten der Galerie. Ein weiter Bogen von der frühen Kunstgeschichte bis hin zur aktuellen Urban Art spannt sich heuer über die Ausstellung in der Galerie Miklautz. Irritation, Substitution und Trompe-l’œuil überraschen und versetzen die Besucher in Staunen. Dazu eingeladen sind die KünstlerInnen CHRISTIAN EINFALT (A), THOMAS JUDISCH (D), MARKUS HOFER (A), ASTRID KÖHLER (D), MICHAEL KOS (A), PAOLA LUCIANI (IT) und der Graffitikünstler LANDO (D). Spannung und Ästhetik sind vorprogrammiert, wenn Zeitgenössisches im mittelalterlichen Rahmen der Galerie auf Historisches trifft.

Die Ausstellung ist zu sehen bis 13. Oktober 2018, werktags von 10.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00 Uhr.
Gmünd, Hintere Gasse 32 | Telefon 0664/50 34 365 | www.miklautz.at | info@miklautz.at




Astrid Köhler, Ludwig II, Öl auf Leinwand, 2017



RÜCKBLICK 2017:

kopf.head.glava


Die Galerie Miklautz, Alte & Neue Kunst, beteiligte sich an dem vom Kunstverein Kärnten initiierten Kulturprojekt „kopf.head.glava“, das im Zeitraum vom 1. Mai 2017 bis zum 26. Oktober 2017 in Kärnten stattfand und sämtliche Sparten der Kunst umfasste. Im Rahmen dieses Projektes kommentierten zwanzig ehemalige Gmünder Gast- und StadtkünstlerInnen malerisch, grafisch und plastisch in einem einzigartigen Panorama zeitgenössischen Kunstschaffens die Reise in und um den Kopf. Das Gewölbe der mittelalterlichen Galerie Miklautz in Gmünd setzt mit Büsten aus vorangegangenen Jahrhunderten und Gipsabgüssen nach römischen Vorbildern Kontrapunkte, die den Betrachter in den magischen Tanz rund um Köpfe entführten. Von symbolischen Zuschreibungen und Auslegungen eines Kohlkopfes, Hohlkopfes oder Schweinskopfes von Rupert Gredler zu den verbrannten römischen Gipsabgüssen von Katja Vassilieva/Ewald Walser spannte sich der Bogen bis hin zur Geburt eines Kopfes bei Walter Marin oder dem Totenschädel im Memento Mori bei Barbara Bernsteiner. Die irdene „Sybille“ von Ruth Rindlisbacher, emporsteigend aus einem Stück Schwemmholz, und der tönerne Kopf von Karin Klimbacher „Ich bin – also kann ich!“ verströmten Positives und machten Mut. Mit spitzer Nadel und Zwirn brach Birgit Bachmann in ihren „stickdramen“ mit tradierten Rollenbildern der Kunstgeschichte. Lisa Huber überraschte mit Handstickerei auf Seide, Karton und Edelstahl, die ihre Zeichnungen verblüffend verwandelten.
Venenblutfarben präsentierten sich in unverkennbarer Handschrift die meisterlichen Köpfe Valentin Omas, während Ina Loitzl mit ihrem arteriellfarbenen, textilen Ganzkörper-Softobjekt eine Trennung zwischen Körper und Geist zu setzen wusste. „Kopflos“ gibt sich Thomas Judisch, Kopfbedeckung statt Kopf zeigend, wobei uns der „Durchblick“ des Malers und Erkenntnistheoretikers Klaus Frost Einblick in das Innere eines Kopfes verschaffte. Der Glaskünstler Alessandro Cadamuro wiederum befüllte seine Tonköpfe mit Glasstücken und spiegelte dabei Transparenz, Brillanz, Kreativität und Intellekt in der Seele wider. Selbstportraits, illuminiert bei Andreja Erzen, um dreißig Jahre gealtert bei Fritz Russ und auf Rosen gebettet bei Christian Einfalt ließen die Besucher stauen. Herbert Golsers zarte „Kopfblüte“ aus Holz, Katja Jüttemanns enkaustisches Männerportrait, Georg Planers Steinskulptur und Roberto da Cevrajas monumentale Kopfstelen, im Freien aufgestellt, rundeten diese facettenreiche Ausstellung ab. 

Die Vernissage fand am Freitag, den 12. Mai 2017 statt und wurde von Margarethe Miklautz eröffnet, die gemeinsam mit den jeweiligen Künstlern die Werke und die Gedanken dahinter erläuterte.



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